Montag, 25. Mai 2015

Geheimnisse der digitalen Fotografie

Auf dem Weg zur Heuneburg kamen wir an einigen Klöstern vorbei (Oberschwaben). Bei diesem gab es ein Labyrinth, das wir besuchen wollten. Auf dem Weg zum Labyrinth machte ich ein paar Fotos. Als ich diese zuhause auf die Festplatte lud war ich doch erstaunt.
 
Eine weiße Dame und wabernder Nebel -  ein Geheimniss der digitalen Fotografie. Es war nachmittags um halbdrei als ich das fotografierte.
 
Das Labyrinth lies sich ganz unspektakulär ablichten. Ein Labrinth ist übrigens kein Irrgarten sondern man geht eine lange Strecke zum Mittelpunkt.



Kelten - Heuneburg - Weben

Unser Pfingstausflug führte uns zum Freilichtmuseum der Keltenstadt Heuneburg.






In einem Raum wurden die Tätigkeiten der keltischen Damen ausgestellt.
Neben der Keramik, gab es einen großen Webrahmen sowie diverse pflanzengefärbte Wollstränge zu bewundern. Eine Färberin hat auch ihre Farbrezepte dazu geschrieben.





























Das Gelände ist sehr groß. Es gibt einen wunderschönen Picknickplatz, mit einem Tisch und zwei Bänken direkt über der Donau zum Ausruhen, diverse Ausgrabungen können besichtigt werden und natürlich die Nachbauten.






Donnerstag, 21. Mai 2015

Spinnen mit dem Ashford Traditional

Nun, es nimmt schon Platz ein, so ein Ashford. Vor einigen Jahren kam es rasant im Porsche aus Düsseldorf zu mir. Ich habe es damals in seine Einzelteile zerlegt, gewachst und auch etwas gesponnen. Mit dem Treibriemen hatte ich Probleme, mit keiner Lösung war ich wirklich zufrieden.

Also habe ich mich entschlossen es zu verkaufen. Das Rad habe ich gerichtet, schön gewachst und einen neuen Treibriemen aufgezogen. Da möchte es dann aber doch was bei mir bleiben.

Es zaubert ein wunderschönes dünnes Garn, das blaumelierte hat bei 100 g eine Lauflänge von 428 m, das Maigrüne hat wohl eine ähnliche Lauflänge.

Jetzt habe ich ihm noch einige Updates spendiert, die hoffentlich bald geliefert werden.








Dienstag, 19. Mai 2015

Die verstrickte Dienstagsfrage - Bei schwierigen Mustern ein Chart bitte!

Das Wollschaf fragt:

Strickschrift oder das Muster reihenweise in Worten beschrieben - was ist Dir lieber und warum?
Gibt es ggf. bestimmte Arten von Strickschriften, die Du bevorzugst?
Was machst Du, wenn Dein Wunschmodell keine Strickschrift bzw. keine Beschreibung in Worten hat? Durchkämpfen, umändern oder ganz verzichten?
Eigentlich brauche ich nur ein paar gute Fotos und eine ungefähre Materialangabe. Da Strickmodelle meist in Gr. 38 abgelichtet werden, lässt sich dann daran alles weitere ableiten.
Sonst bevorzuge ich meist die englischen Anleitungen, besonders gerne die von Interweave.
Was ich nicht mag sind seitenlange Tücheranleitungen mit unmengen an Strickschriften, da verzichte ich dann lieber. Auch wenn Mustercharts in schwarz-weiß mit Symbolen gedruckt (und meistens noch ganz klein) sind, ist das für mich auch nichts.
Was ich auch nicht mag ist, wenn ein Modell noch in drei verschiedenen Versionen daherkommt und dann das alles möglichst in einer Strickschrift (also zum Beispiel normal, als A-Linie oder engangliegend).
Hilfreich ist eine Schnittzeichnung mit ungefähren Maßangaben. Hier wird leider oft gespart oder nicht als wichtig erachtet.
Es gibt auch Designer wie zum Beispiel Debbie Bliss, Hanne Falkenberg etc. die ich deshalb nicht nachstricke.
Japanische Anleitungen oder Anleitungen wie bei Junghans sind auch ganz nett. Da wird sich auf das wesentliche beschränkt.
Wenn man als Designer möchte, das sein Modell nachgestrickt wird, sollte man sich zuerst die Zielgruppe anschauen. Ich gehöre zur älteren Generation und vielleicht empfinden jüngere das ganz anders.
 
 

Samstag, 16. Mai 2015

Archeschäferei

Keine 6 km von mir entfernt feierte die Archeschäferei ihr 10jähriges Jubliäum. Es gab einen kleinen Markt und jede Menge Schafe.

Die dunklen Schafe haben eine weiße Schwanzspitze, um was für welche es sich handelt kann ich jetzt nicht sagen, da die Schäferin gerade nicht da war. Sie hat um die 100 Schafe diverser Rassen. Siehe auch Kollektion der Vielfalt.







Wolle direkt vom Schaf gibt es leider nicht, vieleicht weiss ja jemand von Euch was über diese Hygienverordnung der EU, nachdem geschorene Wolle nicht an Privatpersonen abgegeben werden darf. Jedenfalls beziehen sich die Schafhalter, die ich bis jetzt fragte gerne darauf.

Eine Dame machte sich ja für die Vermarktung regionaler Produkte stark. Nur die Wolle, direkt vom Schaf, darf nicht vermarktet werden.


Die Fotos habe ich mit dem Zoom hinterm Zaun fotografiert.






Donnerstag, 14. Mai 2015

Schafe auf dem Georgenberg

Gestern vor der Haustür fotografiert: Schafe grasen auf dem Georgenberg (602 m). Wie es scheint sind die Schafe schon geschoren. Bei den Schafhaltern, bei denen ich nach Rohwolle nachgefragt habe, habe ich bis jetzt nur Abfuhren bekommen. Schwäbische Rohwolle werde ich deshalb nicht verspinnen können.