Montag, 29. Juni 2015

Sprang, Haarnetz, erster Versuch






































Nachdem ich mich mit der Technik des Sprang beschäftigt hatte, wollte ich das erste Projekt angehen.

Zuerst habe ich mir einen langen Ast besorgt. Der lag auf dem Waldboden und ist bei der Biegeprobe nicht gleich zerbrochen.

Mittels Schnur, Stricknadeln und Gummibändern habe ich mir dann einen Rahmen gebastelt.

Wie ihr anhand des Fotos mit dem naturfarbenen Garn seht, geht aber auch Pappe.



32 Fadenpärchen bilden die Kette. Als ich zur Mitte kam, habe ich dann einen Faden durchgezogen. Mit den Enden dieses Fadens habe ich das Netz an den Seiten zusammengenäht.

Durch die obere und untere Öffnung (weiße Stricknadeln) habe ich einen doppelten Faden eingezogen. Auf dem Foto ist der Faden noch zu kurz, ich habe ihn durch einen längeren ersetzt und hinten unterm Netz  zusammengebunden.

Für heißes Wetter ideal.

Einen kreativen Dienstag wünscht euch
Anja


Donnerstag, 25. Juni 2015

Abschlussarbeiten junger Designer

Ihre Abschlussarbeiten präsentierten gestern junge Desinger an der Hochschule in Reutlingen. Eine kleine Auswahl aus dem Bereich Textildesign:

Wunderschöne zarte Töne, vom Balett beeinflußt bei der Masterthesis von Taisia Kostarenko (LA DANCE C'EST MOI).

























Die ganze Bandbreite des Regenbogens findet sich bei Caroline Regula Schuon. Bei ihrem Projekt SONSERO - SCHALLABSORBIERENDE GARDINEN UND VORHÄNGE geht es darum, das dünne transparente Stoffe den Schall absorbieren.



Almut Wille ist mit KATAMANDO - KATAGAMI AUF NEUEM WEG. Die tiefblauen Strickstücke mit heller Bemusterung wurden auf einer Stoll Strickmaschine gestrickt (Hersteller in Reutlingen). Die Ziergürtel erinnern mich an die japanischen Obis.




Leider hatte ich meine Cannon nicht dabei, deshalb hier  nur Handyqualtiät von den Fotos.

Mittwoch, 24. Juni 2015

Sprang 2

Beim zweiten Versuch habe ich mit 10 Fäden weiß und 10 Fäden schwarz gearbeitet. Die Fäden habe ich zusammengebunden und mit einem Gummi befestigt.
Ich habe jeweils die zwei Grundreihen wiederholt. Die Technik ist verkreuzen.

Literatur ist ja leider meist vergriffen. Bei meinen Recherchen stieß ich auf die Teppichfreunde, die eine Publikation über Sprang zum kostenlosen Download haben.
Interessant sind die technischen Zeichnungen, wie Sprang funktioniert (Seite 28) und was für Rahmen für Sprang benutzt werden. Für Sprang kann fast alles mit zwei Seiten als Rahmen herhalten. Hier gehts zum download.

Dienstag, 23. Juni 2015

Sprang, der erste Versuch



Sprang ist eine uralte Technik, bei der die Kettfäden miteinander verdreht werden. Wir waren ja mittlerweile in verschiedenen Keltenmuseen und da bin ich auf die Technik aufmerksam geworden.

Hier seht ihr meinen ersten Versuch. Sprang ist querelastisch.

Leider habe ich keine deutschen Anleitungen, vor allem für die zwei Anfangsreihen gefunden. Wenn die geschafft sind, geht es dann auch ganz gut.

Einen kreativen Dienstag wünscht euch
Anja

Sonntag, 21. Juni 2015

Gesponnen, Merinolangwollschaf

Aus verschiedenen Blautönen in der Flocke gefärbt habe ich mir Batts kardiert und diese dann versponnen. Das Merinolangwollschaf ist sehr weich und gar nicht mit den Schlichtwollern zu vergleichen. Während diese eher robusten Wollen allenfalls als Jacke verwenden würde, hat Merinolangwollschaf durchaus Pulli bzw. Schalqualität.

Gesponnen habe ich mit dem Ashford Traditional.


Mittwoch, 17. Juni 2015

Bergschaf

Dieses Bergschaf war erstaunlich sauber. Was ich von den anderen Vliesen, die ich bis jetzt verarbeitet habe nicht undebdingt sagen kann. Leider blieben von dem 1,2 kg nach Waschen und Kardieren gerade mal 450 g übrig.
Ist es bei euch auch so, dass ihr so einen großen Schwund habt? Für einen Pulli oder Jacke braucht man dann schon mindestens zwei Schafe.